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Einigung auf Glücksspielreform: Mehr Spielerschutz, Neuregelung Online-Glücksspiel

29.06.2026

Die Bundesregierung hat sich auf die größte Reform des Glücksspielgesetzes seit 26 Jahren geeinigt. Der Gesetzesentwurf geht jetzt in Begutachtung. Die Reform bringt mehr Schutz für Spielerinnen und Spieler und eine grundlegende Neuregelung für die Online-Lizenzen. SPÖ-Verhandlungsführer Jan Krainer betont: „Wir verbessern den Spielerschutz und wir bringen Ordnung in einen Online-Markt, der in den letzten Jahren immer grauer und schwärzer geworden ist.“

Die Bundesregierung hat sich auf die größte Reform des Glücksspielgesetzes seit 26 Jahren geeinigt. Der Gesetzesentwurf geht jetzt in Begutachtung. Die Reform bringt mehr Schutz für Spielerinnen und Spieler und eine grundlegende Neuregelung für die Online-Lizenzen. SPÖ-Verhandlungsführer Jan Krainer betont: „Wir verbessern den Spielerschutz und wir bringen Ordnung in einen Online-Markt, der in den letzten Jahren immer grauer und schwärzer geworden ist.“

Das neue Glücksspielgesetz bringt mehr Rechtssicherheit und faire Marktbedingungen. Gleichzeitig wird der Spielerschutz durch zeitgemäße Schutzmechanismen gestärkt und wir gehen konsequent gegen illegale Anbieter vor. SPÖ-Finanzsprecher Jan Krainer: „Die Reform des Glücksspielgesetzes war überfällig. Es ist gelungen, viele widerstreitende Interessen unter einen Hut zu bringen. Die wichtigsten dabei: Wir verbessern den Spielerschutz und wir bringen Ordnung in einen Online-Markt, der in den letzten Jahren immer grauer und schwärzer geworden ist.“

Was wird beim Online-Glücksspiel neu geregelt?

Die Neuregulierung öffnet den heimischen Online-Glücksspielmarkt für mehr Anbieter (bisher nur die Lotterien) – und zwar für alle, die die strengen Anforderungen erfüllt. Betreiber, die bisher ohne österreichische Lizenz in Österreich aktiv waren, müssen eine sogenannte Cooling-Off-Phase durchmachen, indem sie ab 1. Jänner 2027 bis zur Vergabe der Konzession das bisherige illegale Online-Angebot einstellen. Für Anbieter, die sich nicht daran halten, soll eine 18-monatige Sperrfrist für die Konzessionserteilung greifen. Wer eine Online-Konzession beantragt, muss außerdem zuerst alle offenen Schulden beim Staat und alle noch nicht bezahlten Ansprüche aus Spielerschutzklagen begleichen – davon sollen 20.000 geschädigte Spieler profitieren.

Wie werden Spieler*innen besser geschützt?

Ein stärkerer Spielerschutz mit spielerbezogenen Maßnahmen ist ein Schwerpunkt der Reform. So wird z.B. ein zentrales, betreiber- und spielartenübergreifendes Sperrregister eingeführt, in dem sowohl betreiberseitige Sperren als auch Selbstsperren zentral erfasst werden. Damit werden besonders suchtgefährdete Spieler effektiv geschützt. Eine weitere Maßnahme sind effektive Einzahlungslimits (für 18- bis 26-Jährige z.B. 250 Euro pro Woche) für Online-Glücksspiel und für Glücksspielautomaten. Bei Glücksspielautomaten wird die Spielfrequenz beschränkt und es wird mit Videos über die Risiken aufgeklärt.

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