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Nationalrat: Viele Grundnahrungsmittel ab Juli billiger

21.05.2026

Der Nationalrat hat die von der SPÖ in der Regierung durchgesetzte Mehrwertsteuer-Halbierung auf Grundnahrungsmittel beschlossen. Ab 1. Juli 2026 gilt für ausgewählte Lebensmittel wie Milchprodukte, Eier, Brot oder Teigwaren ein ermäßigter Steuersatz von 4,9 Prozent statt bisher 10 Prozent, wodurch die Menschen beim täglichen Einkauf entlastet werden. Konkret bringt die Mehrwertsteuer-Halbierung im Schnitt rund 100 Euro pro Haushalt und Jahr. „Mit dieser Maßnahme sorgen wir dafür, dass die Menschen dort entlastet werden, wo die Teuerung im Alltag besonders spürbar ist – beim täglichen Einkauf“, so SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim.

Der Nationalrat hat die von der SPÖ in der Regierung durchgesetzte Mehrwertsteuer-Halbierung auf Grundnahrungsmittel beschlossen. Ab 1. Juli 2026 gilt für ausgewählte Lebensmittel wie Milchprodukte, Eier, Brot oder Teigwaren ein ermäßigter Steuersatz von 4,9 Prozent statt bisher 10 Prozent, wodurch die Menschen beim täglichen Einkauf entlastet werden. Konkret bringt die Mehrwertsteuer-Halbierung im Schnitt rund 100 Euro pro Haushalt und Jahr. „Mit dieser Maßnahme sorgen wir dafür, dass die Menschen dort entlastet werden, wo die Teuerung im Alltag besonders spürbar ist – beim täglichen Einkauf“, so SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim.

„Im Unterschied zu den Vorgängerregierungen sieht diese Regierung die Inflationsbekämpfung als eine ihrer wichtigsten Aufgaben“, sagt SPÖ-Finanzsprecher Jan Krainer zur beschlossenen Mehrwertsteuer-Halbierung auf Grundnahrungsmittel. In Richtung FPÖ, die gegen die Mehrwertsteuer-Halbierung gestimmt hat, sagt Krainer: „Der FPÖ-Freund Trump heizt die Inflation an, die Bundesregierung bekämpft die Inflation.“ Seltenheim betont: „Die SPÖ als Motor im Kampf gegen die Teuerung hat die Mehrwertsteuer-Halbierung durchgesetzt – wie auch weitere wichtige Anti-Teuerungsmaßnahmen vom Strom-Sozialtarif über die Eingriffe bei den Mietpreisen, das Anti-Mogelpackungsgesetz gegen versteckte Preiserhöhungen bis hin zur Spritpreisbremse.“ Die Halbierung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel bringt bereits 2026 eine Entlastung von rund 135 Mio. Euro, ab 2027 liegt die jährliche Entlastung bei rund 400 Mio. Euro.

Helfen die Maßnahmen der Bundesregierung gegen die Inflation?

Die im Nationalrat beschlossene Mehrwertsteuer-Halbierung auf Grundnahrungsmittel ist nur ein Teil eines umfassenden Pakets gegen die Inflation und für ein leistbares Leben. Insgesamt hat die Bundesregierung bereits rund 1,5 Mrd. Euro bis Ende 2026 zur Inflationsdämpfung für Haushalte beschlossen. Ökonom*innen gehen davon aus, dass die Inflation durch diese Maßnahmen um 0,6 Prozentpunkte niedriger sein wird.

Was hat die SPÖ bereits durchgesetzt, um die Inflation zu bekämpfen?

Folgende Maßnahmen hat die SPÖ in der Regierung bereits durchgesetzt, um die Inflation zu bekämpfen:

  • Mietpreisstopp 2025 für geregelte Mieten + Mietpreisbremse 2026 + 2027 fur geregelte Mieten + erstmals Preisbremse für private Mieten
  • Spritpreisbremse seit 1. April 2026
  • Halbierung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel ab 1. Juli 2026
  • Anti-Shrinkflation-Gesetz gegen Mogelpackungen
  • 10x höhere Strafen bei Rabattbetrug und Preistricks im Supermarkt
  • Strom-Sozialtarif seit 1. April 2026
  • Dämpfung der Strom-Netzkosten
  • Senkung Energieabgabe 2026
  • Einfrieren Rezeptgebühr 2026
  • Medikamentenpreisdeckel 2026
  • Kommt: Energiekrisenmechanismus (max. 10 Cent/kWh netto für Strom im Krisenfall)

Wie wird die Mehrwertsteuer-Halbierung gegenfinanziert?

Die Senkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel wird gegenfinanziert. Einen wichtigen Beitrag leistet dabei eine neue Paketabgabe für große internationale Online-Handelsplattformen. Aktuell werden in Österreich rund 140 Mio. Pakete pro Jahr bestellt und geliefert. Die meist internationalen Online-Plattformen nutzen dabei kostenfrei die österreichische Infrastruktur und tragen wenig bis nichts zur nationalen Wertschöpfung bei. Mit einer Paketabgabe in der Höhe von 2 Euro pro Paket soll künftig ein Beitrag geleistet werden, der den stationären Handel stärkt. Die neue Abgabe gilt nur für große Online-Händler mit einem Umsatz von mindestens 100 Mio. Euro/Jahr an steuerpflichtigen Paketen in Österreich. Zusätzlich verschärfen wir den Kampf gegen Steuerbetrug und das Ausnutzen von Schlupflöchern. Auch das ist ein Teil der Gegenfinanzierung zur Senkung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel.

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