Aktuelles
Bund
Aus dem Parlamentsklub
© Markus Sibrawa

Mietpaket für leistbares Wohnen wird im Dezember im Nationalrat beschlossen

14.11.2025

Die SPÖ hat ein Mietpaket für leistbares und sicheres Wohnen auf den Weg gebracht, für das bereits der Gesetzesentwurf vorliegt. Es wird im Dezember im Parlament beschlossen. Das Mietpaket enthält Mietpreisbremsen für die kommenden Jahre, Preiseingriffe bei den ungeregelten Mieten und die Erhöhung der Mindestbefristung bei Mietverträgen auf fünf Jahre. SPÖ-Wohnbausprecherin Elke Hanel-Torsch betont: „Die SPÖ steht auf der Seite der Mieterinnen und Mieter.“

Die SPÖ hat ein Mietpaket für leistbares und sicheres Wohnen auf den Weg gebracht, für das bereits der Gesetzesentwurf vorliegt. Es wird im Dezember im Parlament beschlossen. Das Mietpaket enthält Mietpreisbremsen für die kommenden Jahre, Preiseingriffe bei den ungeregelten Mieten und die Erhöhung der Mindestbefristung bei Mietverträgen auf fünf Jahre. SPÖ-Wohnbausprecherin Elke Hanel-Torsch betont: „Die SPÖ steht auf der Seite der Mieterinnen und Mieter.“

Nach einer Pressekonferenz der FPÖ zum Thema Wohnen geht unsere Wohnbausprecherin Elke Hanel-Torsch davon aus, dass auch die FPÖ unserem Mietpaket zustimmen wird – die Regierungsvorlage für das Gesetz liegt seit September vor, und damit natürlich auch der FPÖ.

Das Mietpaket bringt konkrete Verbesserungen für Mieter*innen: Zum einen die Mietpreisbremse für die kommenden Jahre. Das heißt, Mieten (Richtwert, Kategorie, Gemeinde) dürfen 2026 um nur 1 Prozent und 2027 nur um maximal 2 Prozent steigen. Weiters werden erstmals auch ungeregelte Mietverhältnisse gesetzlich geregelt. Wenn die Inflation zwischen zwei Jahren mehr als drei Prozent beträgt, darf der Teil, der über drei Prozent hinausgeht, nur zur Hälfte an die Mieterinnen und Mieter von Wohnungen weitergegeben werden. Außerdem wird die Mindestdauer von befristeten Mietverträgen von drei auf fünf Jahre erhöht, für alle Verlängerungen und Neuvermietungen ab 1. Jänner 2026 –  kleine Privatvermieter*innen sind ausgenommen.

Familie erspart sich in Summe 1.256 Euro

Die Mietervereinigung hat berechnet, wie viel sich eine Familie mit einer 700-Euro-Mietwohnung im Altbau dank des Mietenpakets der SPÖ in der Regierung erspart: Im ersten Jahr 264 Euro, im zweiten 459 Euro, im dritten 533 Euro, in Summe: 1.256 Euro.

SPÖ macht Wohnen leistbarer, FPÖ will massive Mieterhöhungen

Den einzigen konkreten Vorschlag der FPÖ, das Mietrechtsgesetz auszuweiten, findet Hanel-Torsch grundsätzlich richtig. Die SPÖ tritt schon seit langem für ein Universalmietrecht ein. Aber so, wie die FPÖ sich das vorstellt, würde das zu massiven Preiserhöhungen in den heute regulierten Mietwohnungen führen. Während die SPÖ Wohnen leistbarer und sicherer macht, will die FPÖ Mieten erhöhen.

„Und generell ist halt der Unterschied, wie die FPÖ redet und was sie tut, wenn sie in Landesregierungen ist, riesengroß“, sagt Hanel-Torsch. „Wenn die FPÖ regiert, wird mit Wohnbaudarlehen spekuliert, wird die Wohnbauförderung zweckentfremdet, werden Wohnbeihilfen und Heizkostenzuschüsse gekürzt“, so unsere Wohnbausprecherin.

Beispiele: Die oberösterreichischen Mieten stiegen seit 2018 um 80 Prozent. Gleichzeitig kürzte die FPÖ die Wohnbeihilfe um über 40 Prozent. In Salzburg kürzt die Landesregierung den Heizkostenzuschuss für die Ärmsten. In Niederösterreich verkauft die Landesregierung Wohnbaudarlehen im Wert von 300 Millionen Euro um 232,2 Millionen Euro an Banken, haftet aber weiterhin für Darlehensausfälle.

Weitere Beiträge aus dieser Kategorie

© Parlamentsdirektion/Anna Rauchenberger
News
Bund
Aus dem Parlamentsklub

Schwarz-Grünes Budgetdefizit: SPÖ fordert von ÖVP-Finanzminister Budgetwahrheit ein

Das Budget der schwarz-grünen Regierung ist völlig aus dem Ruder gelaufen. Es fehlen 10 Milliarden Euro. Finanzminister Brunner muss sofort offenlegen, wie sein Sparpaket aussieht. Denn die Gefahr ist: Wenn die ÖVP ein Sparpaket macht, leiden immer Pensionen, Gesundheit und Bildung. SPÖ-Finanzsprecher Krainer fordert einen „Kassasturz vor der Wahl“.
Mehr erfahren
© Renner-Institut/Wenzel
News
Bund
Aus dem Parlamentsklub

Kurt-Rothschild-Preis für Wirtschaftspublizistik 2024 für Maximilian Kasy und Lukas Lehner

Der Kurt-Rothschild-Preis wurde heuer zum neunten Mal von Karl-Renner-Institut und SPÖ-Parlamentsklub vergeben. Die diesjährigen Hauptpreisträger Maximilian Kasy und Lukas Lehner wurden für ihre wissenschaftliche Begleitung des Modellprojekts Arbeitsplatzgarantie Marienthal ausgezeichnet.
Mehr erfahren
© Lena Wanner
News
Bund
Aus dem Parlamentsklub

SPÖ-Bayr: „Österreichs Verantwortung für die Ukraine bleibt“

Bei einer parlamentarischen Veranstaltung anlässlich des 3. Jahrestags des Beginns des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine hat SPÖ-Abgeordnete Petra Bayr eine umfassende Strategie zur rechtlichen Aufarbeitung russischer Kriegsverbrechen gefordert. Die Abgeordnete fordert eine langfristige Unterstützung der Ukraine und eine bessere Unterstützung für Geflüchtete in Österreich.
Mehr erfahren
© Parlamentsdirektion/Anna Rauchenberger
News
Bund
Aus dem Parlamentsklub

Schwarz-Grünes Budgetdefizit: SPÖ fordert von ÖVP-Finanzminister Budgetwahrheit ein

Das Budget der schwarz-grünen Regierung ist völlig aus dem Ruder gelaufen. Es fehlen 10 Milliarden Euro. Finanzminister Brunner muss sofort offenlegen, wie sein Sparpaket aussieht. Denn die Gefahr ist: Wenn die ÖVP ein Sparpaket macht, leiden immer Pensionen, Gesundheit und Bildung. SPÖ-Finanzsprecher Krainer fordert einen „Kassasturz vor der Wahl“.
Zum Termin
© Renner-Institut/Wenzel
News
Bund
Aus dem Parlamentsklub

Kurt-Rothschild-Preis für Wirtschaftspublizistik 2024 für Maximilian Kasy und Lukas Lehner

Der Kurt-Rothschild-Preis wurde heuer zum neunten Mal von Karl-Renner-Institut und SPÖ-Parlamentsklub vergeben. Die diesjährigen Hauptpreisträger Maximilian Kasy und Lukas Lehner wurden für ihre wissenschaftliche Begleitung des Modellprojekts Arbeitsplatzgarantie Marienthal ausgezeichnet.
Zum Termin
© Lena Wanner
News
Bund
Aus dem Parlamentsklub

SPÖ-Bayr: „Österreichs Verantwortung für die Ukraine bleibt“

Bei einer parlamentarischen Veranstaltung anlässlich des 3. Jahrestags des Beginns des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine hat SPÖ-Abgeordnete Petra Bayr eine umfassende Strategie zur rechtlichen Aufarbeitung russischer Kriegsverbrechen gefordert. Die Abgeordnete fordert eine langfristige Unterstützung der Ukraine und eine bessere Unterstützung für Geflüchtete in Österreich.
Zum Termin