Die FPÖ tut bei jeder Gelegenheit so, als wäre sie für die „kleinen Leute“. Doch mit ihrer Politik beweist die FPÖ das Gegenteil. Die Kickl-Partei hat im Parlament gegen fast jede Anti-Teuerungsmaßnahme zur Entlastung der Menschen gestimmt. Immer, wenn die FPÖ am Ruder war, sind für Superreiche und Großkonzerne Milch und Honig geflossen, während es für Arbeitnehmer*innen und Pensionist*innen Kürzungen gehagelt hat. „Und immer, wenn es um Gerechtigkeit und um faire Steuern für Superreiche und Konzerne geht, stimmt die FPÖ dagegen. Jetzt wissen wir auch, warum sie das tun: Weil die FPÖler Angst um ihre Rekordgagen haben!“, sagt Julia Herr.
Statt Superreiche fair zu besteuern, wälzt die FPÖ lieber Kürzungsfantasien für die kleine Leute, erinnert Herr an die jüngsten Aussagen von Kickl-Vertrautem Arnold Schiefer, FPÖ-Budgetsprecher und mit über 22.000 Euro Monatseinkommen einer der blauen Gagenkaiser. Schiefer meinte im „Standard“-Interview sinngemäß, dass man darüber nachdenken müsse, das Pensionsantrittsalter zu erhöhen. „Wer so wie die Gagenkaiser der FPÖ mehr als 22.000 Euro im Monat kassiert, soll den Menschen nicht erklären, dass sie länger arbeiten müssen. Die FPÖ steht nicht auf der Seite der kleinen Leute, sie fällt ihnen in den Rücken!“, betont Herr.
„Kein Geschäftsführer oder Generalsekretär einer Partei casht so viel wie der Generalsekretär der FPÖ. Dabei gönnt sich Kickl mit Schnedlitz und Hafenecker gleich zwei Generalsekretäre, die jeweils über 22.000 Euro Monatseinkommen haben“, so Herr. Besonders skurril: FPÖ-Gesundheitssprecher Gerhard Kaniak ist neben seiner Tätigkeit als Abgeordneter Geschäftsführer von neun Unternehmen, Prokurist und gleichzeitig noch Apotheker. „Kein Wunder, dass der FPÖ bei der Gesundheit nur höhere Selbstbehalte für Patient*innen einfallen“, so Herr.