Der extreme Hitzesommer hat gezeigt, wie stark die Auswirkungen der Erderhitzung auf Mensch und Natur sind. „Mit dem Klimagesetz legt die Regierung nun gesetzlich fest, dass Österreich 2040 klimaneutral werden soll“, so SPÖ-Umweltsprecherin Julia Herr. Die Bundesregierung legt bis Ende 2027 einen Klimafahrplan vor, der genau zeigen wird, wie Österreich sein Klimaziel 2040 erreichen wird. Darin müssen Sektorziele, klare (gesetzliche) Maßnahmen, Zeitpläne und Zuständigkeiten festgehalten werden. Zeigt sich, dass Österreich vom 2040-Zielpfad abkommt, müssen binnen weniger Monate zusätzliche Maßnahmen getroffen werden. „Wir investieren unser Geld lieber daheim in Österreich – in unsere Zukunft, unsere Wirtschaft und gute Arbeitsplätze – statt später Strafen an die EU zu zahlen“, so Babler.
Der Klimafahrplan soll auch festlegen, wie sich Österreich an die Erderhitzung anpassen wird. Dazu gehört zum Beispiel Kühlung, Umstellungen der Landwirtschaft, der sparsame Umgang mit Wasser und vieles mehr. Anerkannte Wissenschafter*innen sollen aktiv eingebunden werden und darauf schauen, dass die Maßnahmen auch tatsächlich wirken
Die Folgen der Klimakrise – extreme Hitze, trockene Felder und Wasserknappheit – betreffen unser tägliches Leben. Die Folgen bedrohen heute schon Existenzen. Daher hat die Bundesregierung auch Hilfen für jene Bäuerinnen und Bauern beschlossen, die durch die extreme Dürre an den Rand des Ruins getrieben wurden. „Wir helfen Bauern in Not effektiv, mit einer vernünftigen Gegenfinanzierung“, so Babler.