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SPÖ sagt Zwei-Klassen-Medizin mit Gesundheitsreformfonds den Kampf an

27.03.2026

Der Gesundheitsreformfonds bringt in den kommenden fünf Jahren zusätzlich 2,6 Mrd. Euro fürs Gesundheitssystem. Das Geld wird in den Ausbau der niedergelassenen Versorgung, in Vorsorgeprogramme und in die Modernisierung des Gesundheitssystems investiert – mit klaren Zielvorgaben, deren Einhaltung laufend überprüft wird. SPÖ-Gesundheitsministerin Korinna Schumann sieht darin den „Beginn einer Trendwende im österreichischen Gesundheitssystem“.

Der Gesundheitsreformfonds bringt in den kommenden fünf Jahren zusätzlich 2,6 Mrd. Euro fürs Gesundheitssystem. Das Geld wird in den Ausbau der niedergelassenen Versorgung, in Vorsorgeprogramme und in die Modernisierung des Gesundheitssystems investiert – mit klaren Zielvorgaben, deren Einhaltung laufend überprüft wird. SPÖ-Gesundheitsministerin Korinna Schumann sieht darin den „Beginn einer Trendwende im österreichischen Gesundheitssystem“.

Der Gesundheitsreformfonds startet jetzt offiziell und bringt mehr Primärversorgungseinheiten mit längeren Öffnungszeiten und kürzeren Wartezeiten auf einen Termin, mehr Vorsorge und mehr Telemedizin. „Mit dem Gesundheitsreformfonds setzen wir einen entscheidenden Schritt, um unser Gesundheitssystem zukunftsfit zu machen“, so SPÖ-Gesundheitsministerin Korinna Schumann. Für die Gesundheitsministerin ist das Versorgungsversprechen wichtig. Denn die Menschen in Österreich sollen sich wieder darauf verlassen können, rasch und wohnortnah die bestmögliche medizinische Versorgung zu erhalten.

Seltenheim: „Wollen, dass die e-card zählt und nicht die Kreditkarte!“

SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim betont: „Die SPÖ in der Bundesregierung macht den Unterschied: Während in den vergangenen Jahren unter Verantwortung von FPÖ, ÖVP und Grünen das Gesundheitssystem immer schlechter wurde, Privatärzt*innen auf dem Vormarsch waren und die Zahl der Kassenärzt*innen gesunken ist, stärken wir jetzt wieder das öffentliche Gesundheitssystem, das allen eine gute Versorgung garantiert. Wir sagen der Zwei-Klassen-Medizin den Kampf an! Wir wollen, dass die e-card zählt und nicht die Kreditkarte.“

Was bringt der Gesundheitsreformfonds?

  • Ausbau der niedergelassenen Gesundheitsversorgung: Allein im Jahr 2026 fließen über 310 Millionen Euro in diesen Bereich – für eine wohnortnahe, niederschwellige Versorgung. Bis Ende 2027 soll es 60 neue Standorte von Primärversorgungseinheiten geben. Das bringt mehr Kassenstellen, längere Öffnungszeiten einschließlich Wochenenden, eine bessere Erreichbarkeit auch im ländlichen Raum und kürzere Wartezeiten für Patient*innen.
  • Mehr Vorsorgeprogramme: Jährlich rund 80 Millionen Euro werden in Vorsorgeprogramme investiert, für Jung und Alt. Dazu gehören Programme für chronisch Erkrankte und ein bundesweites Darmkrebs-Screening bis Ende 2027.
  • Modernes Gesundheitssystem durch Digitalisierung: Im Jahr 2026 werden 95 Millionen Euro für die Modernisierung des Gesundheitssystems bereitgestellt, etwa den Ausbau der Gesundheitsberatung 1450 und der Telemedizin. Das bringt leichteren Zugang zu Leistungen und entlastet Gesundheitsberufe.
  • Ausbau spezialisierter Angebote und Pflege: Spezialisierte Zentren z.B. für Diabetes oder Schmerztherapie, die psychosoziale Versorgung für Kinder und Jugendliche und die medizinische Hauskrankenpflege werden gestärkt. Ein besonderes Augenmerk gilt der Frauengesundheit – es soll in allen Bezirken gynäkologische Kassenärzt*innen geben.

Wie viel Geld ist im Gesundheitsreformfonds?

Im Jahr 2026 stehen rund 497,5 Millionen Euro zur Verfügung, bis 2030 steigt das jährliche Volumen auf über 580 Millionen Euro an. Insgesamt werden damit in den kommenden fünf Jahren mehr als 2,6 Milliarden Euro in die Weiterentwicklung des Gesundheitssystems investiert.

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