Stefan Schennach, BR

SPÖ Klub

Heldenplatz 10, Pavillon Ring

1010 Wien
+43 1 401 10-3532
Bild: Parlamentsdirektion / Simonis

Stefan Schennach ist Mitglied des Bundesrates und Bereichssprecher für Digitales sowie Europäische Union.

Persönliches:

  • Geboren am 31. August 1956 in Biberwier, Tirol
  • Beruf: Kulturmanager, Lektor, Journalist, Geschäftsführer

Politische Ziele

„Meine politischen Ziele sind vielfältiger Natur: Ich will Europa in Richtung Sozialunion verändern, an der Gestaltung europäischer Politik im Sinne der Mitbestimmung und der solidarischen wie nachhaltigen Entwicklung mitwirken sowie Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und die Menschenrechte in Europa durchsetzen. Den Neoliberalismus und die soziale Kälte in Europa gilt es zurückzudrängen und den Kampf um Jugendbeschäftigung zum Topthema zu machen.

International ist es mir wichtig, in Friedensinitiativen, im Nord-Süd-Dialog und in der Entwicklungszusammenarbeit Engagement zu zeigen sowie Österreich auch in der internationalen Politik sichtbar zu machen. Darüber hinaus möchte ich Wissenschaft und Forschung in Österreich stärken und zur modernen Beteiligungen von BürgerInnen (empowerment) in der Zukunft beitragen. Die Stadt Wien muss in Europa als moderne Stadt mit hoher Kompetenz in den Bereichen Soziales, kommunale Dienstleistungen, Bildung und Umwelt eingebracht werden.“

Politische Mandate

  • Mitglied des Bundesrates, GRÜNE 27.04.2001 – 30.06.2008
  • Mitglied des Bundesrates, ohne Fraktion 01.07.2008 – 04.10.2010
  • Mitglied des Bundesrates, SPÖ seit 05.10.2010

Politische Funktionen

  • Bezirksrat von Wien/Döbling (Mitglied des Finanz- und Bauausschusses und der Kulturkommission) 1991–2010
  • Klubobmann der Grünen in Wien/Döbling 1991–2005
  • Vorsitzender der Bezirkskonferenz der Wiener Grünen 1998–2001
  • Vorsitzender der Bundesratsfraktion der Grünen 2003–2008
  • Mitglied des Landesparteivorstandes der Grünen Alternative Wien 1989–1990
  • Mediensprecher der Grünen 2001–2010
  • Austritt aus dem Grünen Klub im Parlament 1.9.2010
  • Mitglied der SPÖ seit 1.9.2010
  • Eintritt in den Klub der Sozialdemokratischen Parlamentsfraktion 15.9.2010
  • Eintritt in die Bundesratsfraktion der SPÖ 5.10.2010
  • EU-Sprecher
  • Mitglied der Konferenz der Europaausschüsse (COSAC)
  • Ersatzmitglied der Westeuropäischen Union (WEU)
  • Mitglied der Euromediterranen Parlamentarischen Versammlung (EMPA), Ausschuss für Bildung, Migration und Kultur sowie Ausschuss für Frauenrecht 2006
  • Vorsitzender des Ausschusses für Energie, Umwelt und Wasser der Euromediterranen Parlamentarischen Versammlung (EMPA) seit 2008
  • Sonderberichterstatter zu Nahost (speziell Jordantal) seit 2009
  • österreichischer Delegationsleiter seit 2010
  • Mitglied des erweiterten Präsidiums der parlamentarischen Versammlung der Union für das Mittelmeer seit 2009
  • Mitglied der working group der EMUNI (Euromediterrane Universität) der Euromediterranen Parlamentarischen Versammlung (EMPA) seit 2009
  • Vermittler in Sachen Kulturgüterrückführung zwischen der Ukraine und Deutschland 2001–2003
  • Mitglied des ORF-Kuratoriums 1999–2002
  • Vorstandsmitglied der Österreichisch-Russischen Freundschaftsgruppe seit 2001
  • Vorsitzender der parlamentarischen Freundschaftsgruppe Österreich – Montenegro
  • Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Österreichisch-Arabische Beziehungen seit 2010
  • Teilnahme an UIP-Konferenzen (Mexiko 2005, Addis Abeba 2009)

Beruflicher Werdegang

  • Erzieher (Sozialpädagoge-Sonderpädagoge) im SOS-Kinderdorf Imst sowie in Caldonazzo (Italien)
  • Erzieher im Europahaus des Kindes 1977–1978
  • Gründungsmitglied des ÖIE (Österreichischer Informationsdienst für Entwicklungspolitik) 1979
  • Gründung der „Südwind“-Buchhandlung und der Buchauslieferung, Geschäftsführer 1979
  • Verlagsleiter und leitender Redakteur des Monatsmagazins EPN (heute Südwind) 1979
  • Bewährungshelfer für Jugendliche seit 1980
  • Zivildiensteinsatzleiter im ÖIE 1980–1988
  • journalistische Tätigkeiten bei Falter, Furche, Der Standard
  • Pressesprecher des Grünen Klubs 1988–1992
  • Bundespressesprecher der Grünen 1992–2001
  • Lektor an verschiedenen Einrichtungen (u.a. Fachhochschule, Werbeakademie, bfi) seit 2001
  • Trainer für Rhetorik, Kommunikation und Präsentationstechniken seit 2001
  • Sanierungsbeauftragter der Wiener Akademie 2003–2004
  • Geschäftsführer des Orchesters Wiener Akademie GmbH 2004–2010
  • Geschäftsführer von Daphne music & arts consulting GmbH seit 2004
  • Direktor der Austria Barock Akademie (Gmunden, Moskau, Belgrad) seit 2003
  • OSZE-Wahlbeobachter in der Ukraine, Georgien, Moldawien seit 2002
  • Buchautor
  • Professor 2010

Bildungsweg

  • Volksschule in Tirol 1962–1967
  • Hauptschule in Tirol 1967–1971
  • Handelsschule in Tirol 1971–1974
  • Akademie für Erzieher und Pädagogik 1974–1976
  • Abendmatura in Wien 1976–1977
  • Sozialakademie für Berufstätige (Schwerpunkt: Bewährungshilfe und Jugendliche am Arbeitsmarkt) 1977–1980
  • Zivildienst bei der katholischen Jugend in Wien und im österreichischen Jugendrat für Entwicklungshilfe