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SPÖ macht Hochschulen fit für die Zukunft

22.06.2026

SPÖ-Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner hat strategische Weichenstellungen für das österreichische Hochschulwesen vorgestellt. Um die Unis und Fachhochschulen zeitgemäß zu gestalten und zukunftsfit zu machen, sollen die Studienbedingungen für Studierende und die Arbeitsbedingungen für Wissenschafter*innen besser werden. Hochschulen sollen stärker zusammenarbeiten und universitäre Strukturen moderner werden.

SPÖ-Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner hat strategische Weichenstellungen für das österreichische Hochschulwesen vorgestellt. Um die Unis und Fachhochschulen zeitgemäß zu gestalten und zukunftsfit zu machen, sollen die Studienbedingungen für Studierende und die Arbeitsbedingungen für Wissenschafter*innen besser werden. Hochschulen sollen stärker zusammenarbeiten und universitäre Strukturen moderner werden.

Das Hochschulwesen steht vor tiefgreifenden Veränderungen – der fortschreitenden Digitalisierung und dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz muss genauso Rechnung getragen werden wie den geänderten Lebensrealitäten der Studierenden. „Unser Ziel ist ein Hochschulsystem, das sich stärker an Studierenden orientiert, bessere Arbeitsbedingungen schafft, Zusammenarbeit fördert und unsere Demokratie stärkt“, sagt Ministerin Eva-Maria Holzleitner. Durch die strategischen Weichenstellungen für die Hochschulen „kann Österreich seine Position als moderner Forschungs- und Technologiestandort weiter ausbauen“, sagt SPÖ-Forschungssprecherin Petra Oberrauner.

Was soll sich für die Studierenden verbessern?

Das Hochschulsystem soll sich stärker an den Lebensrealitäten der Studierenden orientieren. 68 Prozent der Studierenden arbeiten neben dem Studium, viele betreuen Kinder oder Angehörige. Deshalb ist es Zeit für das Recht auf ein Teilzeitstudium. Das bringt mehr Flexibilität beim Studieren und Chancengerechtigkeit und führt dazu, dass weniger Studierende ihr Studium abbrechen – und mehr erfolgreich abschließen.

Wie sollen sich die Arbeitsbedingungen für Wissenschafter*innen bessern?

Viele Wissenschafter*innen müssen sich von Befristung zu Befristung hanteln – das ist nicht gerecht. SPÖ-Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner will Schluss machen mit diesen Kettenverträgen, sodass sich Wissenschafter*innen auf ihre Aufgaben konzentrieren können und nicht um ihre Existenz bangen müssen. „Die Arbeitsbedingungen müssen sich radikal verbessern“, sagt Holzleitner. „Denn sonst“, so SPÖ-Wissenschaftssprecher Heinrich Himmer, „verlieren wir viele gute Köpfe. Wer forscht und lehrt, braucht Sicherheit und klare Perspektiven“.

Wie wird das Hochschulsystem stärker und moderner?

Die Zusammenarbeit der österreichischen Hochschulen soll gestärkt werden. Ziel ist ein gemeinsamer, gut abgestimmter Hochschulraum mit wenigen, klar definierten strategischen Zielsetzungen. Dafür setzen wir auf Wissenschaftsregionen, in denen eng zusammengearbeitet und etwa Infrastruktur gemeinsam genutzt werden soll. Hochschulen, die durch Steuergelder finanziert werden, müssen Teil der nationalen Hochschulsteuerung sein – auch private, die großteils nicht nur privat finanziert sind. Innerhalb der Hochschulen sollen die Strukturen modernisiert und etwa der Senat gestärkt werden.

Wann kommt die neue Hochschulstrategie?

Über den Sommer wird an Details zur neuen Hochschulstrategie gearbeitet und im Herbst in Diskussionsforen abschließend dazu diskutiert. Ziel ist die Präsentation der Hochschulstrategie 2040 zu Beginn des Jahres 2027. „Die SPÖ ist seit jeher treibende Kraft für starke Hochschulen und gute Studienbedingungen und hat das Hochschulwesen über Jahrzehnte hinweg maßgeblich mitgeprägt. Mit den neuen strategischen Weichenstellungen setzen wir einen weiteren wichtigen Schritt und machen die Hochschulen fit für die Zukunft!“, betont SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim.

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