Aktuelles
Bund
SPÖ in der Regierung
© BKA/Paul Gruber

Regierungsklausur: SPÖ macht Leben wieder leistbar  

03.09.2025

Im Rahmen der zweitägigen Regierungsklausur hat die Bundesregierung ein umfangreiches Maßnahmenpaket für ein leistbares Leben und wirtschaftlichen Aufschwung beschlossen. Wir bekämpfen die Teuerung und greifen ein – mit einer Mietpreisbremse, mehr Transparenz und Fairness bei Lebensmittelpreisen und einem Energiekrisenmechanismus. Die SPÖ mit Vizekanzler Andreas Babler sorgt dafür, dass Österreich wieder auf Kurs kommt und das Leben der Menschen leichter wird.

Im Rahmen der zweitägigen Regierungsklausur hat die Bundesregierung ein umfangreiches Maßnahmenpaket für ein leistbares Leben und wirtschaftlichen Aufschwung beschlossen. Wir bekämpfen die Teuerung und greifen ein – mit einer Mietpreisbremse, mehr Transparenz und Fairness bei Lebensmittelpreisen und einem Energiekrisenmechanismus. Die SPÖ mit Vizekanzler Andreas Babler sorgt dafür, dass Österreich wieder auf Kurs kommt und das Leben der Menschen leichter wird.

„Die Politik hat die Verantwortung, einzugreifen. Wir machen das Leben leistbar und setzen wichtige Impulse für die Wirtschaft“, sagte Andreas Babler in einer Pressekonferenz im Anschluss an die Regierungsklausur. Für uns ist klar: Österreich muss ein Land sein, in dem Wohnen, Energie, und Lebensmittel für alle Menschen verlässlich leistbar sind und bleiben.  Zu den wichtigsten Maßnahmen, die von der Regierung auf den Weg gebracht wurden, zählt die Deckelung der geregelten Mieten: Richtwert- und Kategoriemieten dürfen nächstes Jahr maximal um 1 Prozent steigen, 2027 maximal um 2 Prozent. Und auch bei freien Mieten greifen wir mit einer Mietpreisbremse ein.


Um Lebensmittel leistbarer zu machen, setzt sich die Bundesregierung auf EU-Ebene für die Abschaffung territorialer Lieferbeschränkungen ein. Denn der „Österreich-Aufschlag“ bei Lebensmittelpreisen belastet die Konsument*innen und benachteiligt den heimischen Handel. Außerdem sorgen wir für mehr Transparenz und Fairness bei Lebensmittelpreisen und gehen konsequent gegen intransparente Preisgestaltung und Shrinkflation vor. Kontrollen bei irreführenden Rabatten und Preisangaben werden verstärkt und die Wettbewerbsbehörde und das Kartellgericht gestärkt. Und auch gegen Energie-Preisexplosionen setzt die Regierung wirksame Maßnahmen: Preisexplosionen werden wir mit einem Krisenmechanismus einen Riegel vorschieben.

Leistbare Mieten, Lebensmittel und Energie – die Maßnahmen im Detail

So machen wir Wohnen wieder leistbar:

  • Preisdeckel für den geregelten Mietbereich: 2026 dürfen die Richtwert- und Kategoriemieten nur um maximal ein Prozent steigen, 2027 um maximal zwei Prozent.
  • Erstmals Preiseingriffe in die freien Mieten: Gemeinsame Regeln für die Wertanpassung bei freien Mieten – und damit auch für Mieten von Ein- und Zweifamilienhäusern. Konkret: Wenn die Inflation zwischen zwei Jahren mehr als drei Prozent beträgt, darf der über drei Prozent hinausgehende Teil der Inflation nur zur Hälfte an die Mieter*innen weitergegeben werden. Die Wertanpassung darf künftig außerdem nur noch einmal pro Jahr erfolgen und das frühestens am 1. April.

So sorgen wir für faire Lebensmittelpreise:

  • Kampf gegen „Österreich-Aufschlag“ auf EU-Ebene
  • Aufbau einer „Allianz für faire Lebensmittelpreise“ mit dem Lebensmitteleinzelhandel mit dem Ziel, die Inflationsspirale bis Jahresende gemeinsam zu durchbrechen.
  • Schaffung einer gesetzlichen Regelung zur Kennzeichnung von Shrinkflation (Packungsinhalt wird weniger, Preis bleibt gleich) im Supermarkt
  • Mehr Transparenz, um ungerechtfertigte Preispolitik entlang der Lieferkette zu identifizieren, und Maßnahmen gegen ungerechtfertigte Preispolitik.
  • Verstärkte Kontrollen bei irreführenden Rabatten und Preisangaben: Preisvergleiche sollen leichter möglich und Preiserhöhungen einfacher erkannt werden.
  • Mehr Wettbewerb durch Stärkung der Wettbewerbsbehörde und des Kartellgerichts

So sorgen wir für faire Energiepreise

  • Neues Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG): Erstmals wird ein öffentliches Interesse bei der Preisgestaltung gesetzlich verankert: Versorger müssen Unternehmen und Haushalten kostengünstigen Strom zur Verfügung stellen. Energieversorger können so Strom deutlich billiger und auch unter dem Marktpreis anbieten. Außerdem müssen Preissenkungen an die Haushalte weitergegeben werden.
  • Aufnahme von Strom und Gas ins Preisgesetz, um bei Marktversagen konsequent gegenzusteuern.
  • Überarbeitung des Merit-Order-Systems: Einsatz auf EU-Ebene mit dem Ziel, eine stabile Preisgestaltung zu etablieren.
  • Erarbeitung eines nationalen Energiekrisenmechanismus, der negativen Auswirkungen bei unerwartet hoher Inflation entgegenwirken soll.

1 Mrd. Euro zur Stärkung des Standorts Österreich

Die Bundesregierung stärkt den Standort Österreich mit 1 Mrd. Euro. Damit wird die Konjunktur angekurbelt und die Beschäftigung in Österreich gefördert. Wichtige Maßnahmen sind die Verdoppelung des Investitionsfreibetrags, Umschulungs- und Weiterbildungsangebote für Beschäftigte und die „Aktion 55Plus“ für Chancen am Arbeitsmarkt.

Entbürokratisierung für mehr Wettbewerbsfähigkeit

Die Regierung hat sich auch auf ein umfassendes Strukturpakt zur Entbürokratisierung geeinigt, um Investitionshürden abzubauen, Verfahren zu beschleunigen und die Verwaltung zu digitalisieren. Ziel ist weniger Bürokratie, mehr Planungssicherheit und ein investitionsfreundlicher Standort Österreich. Das Paket umfasst z.B. ein Bundesrechtsbereinigungsgesetz zur Abschaffung veralteter Gesetze und die Reduktion unnötiger Berichtspflichten.

Weitere Beiträge aus dieser Kategorie

© BMWKMS/ Schneider
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Babler: Festspiele sind Ort für echte und kritische Debatten

Vizekanzler und Kulturminister Andreas Babler hielt bei der Eröffnung der 105. Salzburger Festspiele eine Rede. Nach einer Protestaktion zu Beginn seiner Rede reagierte Babler mit einem Angebot zum offenen Diskurs: „Kunst als echte Debatte, Festspiele als Ort für echte Debatten – das sollte uns einen, kritische Debatten miteinander auszutragen und gleichzeitig berechtigte Kritik in einem geeigneten Rahmen zu verhandeln“, sagte Babler. Er betonte, dass Protest ein wichtiger Teil unserer Demokratie ist. „Friedlicher Protest ist wichtig und wird ernst genommen“, so Babler, der eine breite Gruppe – darunter z.B. NGOs und jene, die Protest erhoben haben – eingeladen hat, „in einem angemessenen Rahmen Gespräche zu führen und in den Dialog zu treten.“
Mehr erfahren
© Regina Aigner/BKA
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Hanke: „Wir zünden den Turbo beim Ausbau der E-Ladestationen“

Die Bundesregierung hat im Ministerrat den massiven Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos auf den Weg gebracht. „Der Bau neuer Ladestationen wurde oft verzögert oder verhindert. Wir verdichten das Lade-Netz für E-Mobilität und beschleunigen den Ausbau“, betonte SPÖ-Infrastrukturminister Peter Hanke im Pressefoyer nach dem Ministerrat.
Mehr erfahren
© David Habermann
News
Bund
SPÖ in der Regierung

SPÖ setzt Erhöhung des Pflegegelds durch

Sicherheit und Unterstützung für alle, die auf Pflege angewiesen sind: Die SPÖ in der Regierung hat durchgesetzt, dass das Pflegegeld auch 2027 erhöht wird. „Trotz der notwendigen Budgetsanierungsmaßnahmen ist es gelungen, für die Erhöhung des Pflegegelds 2027 eine Gesamtsumme von rund 120 Millionen Euro sicherzustellen“, betont Sozialministerin Korinna Schumann.
Mehr erfahren
© BMWKMS/ Schneider
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Babler: Festspiele sind Ort für echte und kritische Debatten

Vizekanzler und Kulturminister Andreas Babler hielt bei der Eröffnung der 105. Salzburger Festspiele eine Rede. Nach einer Protestaktion zu Beginn seiner Rede reagierte Babler mit einem Angebot zum offenen Diskurs: „Kunst als echte Debatte, Festspiele als Ort für echte Debatten – das sollte uns einen, kritische Debatten miteinander auszutragen und gleichzeitig berechtigte Kritik in einem geeigneten Rahmen zu verhandeln“, sagte Babler. Er betonte, dass Protest ein wichtiger Teil unserer Demokratie ist. „Friedlicher Protest ist wichtig und wird ernst genommen“, so Babler, der eine breite Gruppe – darunter z.B. NGOs und jene, die Protest erhoben haben – eingeladen hat, „in einem angemessenen Rahmen Gespräche zu führen und in den Dialog zu treten.“
Zum Termin
© Regina Aigner/BKA
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Hanke: „Wir zünden den Turbo beim Ausbau der E-Ladestationen“

Die Bundesregierung hat im Ministerrat den massiven Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos auf den Weg gebracht. „Der Bau neuer Ladestationen wurde oft verzögert oder verhindert. Wir verdichten das Lade-Netz für E-Mobilität und beschleunigen den Ausbau“, betonte SPÖ-Infrastrukturminister Peter Hanke im Pressefoyer nach dem Ministerrat.
Zum Termin
© David Habermann
News
Bund
SPÖ in der Regierung

SPÖ setzt Erhöhung des Pflegegelds durch

Sicherheit und Unterstützung für alle, die auf Pflege angewiesen sind: Die SPÖ in der Regierung hat durchgesetzt, dass das Pflegegeld auch 2027 erhöht wird. „Trotz der notwendigen Budgetsanierungsmaßnahmen ist es gelungen, für die Erhöhung des Pflegegelds 2027 eine Gesamtsumme von rund 120 Millionen Euro sicherzustellen“, betont Sozialministerin Korinna Schumann.
Zum Termin